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Norwegen 1: der Süden bis zur Atlantikstraße (# 32)

Land:Norwegen
Tourlänge:2500 km
Infos:

Nach vielen Jahren Urlaub in Norwegen habe ich recht viel vom Land gesehen. Diese Tour ist ist dann mit der Frage entstanden: Was davon willst Du Deinem Kumpel unbedingt vom Land zeigen, wenn er zum ersten Mal nach Norwegen kommt und wir aber nur 10 oder 11 Tage Zeit dafür haben? Ich hab das Ergebnis hier mal online gestellt. Es ist textlich länger geworden, als ich eigentlich wollte, dafür aber jetzt eine wirklich schöne Tour zum Nachfahren, die ganz nach persönlichen Vorlieben erweitert und angepasst werden kann. Ich hoffe es ist hilfreich für die eine oder den anderen.

Der Fokus dieser Tour liegt eher auf Natur und Motorrad-Fahrspaß, als auf Städtebummeleien. Man kann die Schwerpunkte aber natürlich ganz nach seinen persönlichen Vorlieben anpassen und weitere schöne Städte mit einbinden.

Reisezeit

Die spektakulärsten Passstraßen sind im Winter geschlossen und werden erst gegen Mitte Mai von den Schneemassen befreit. Vorher zu fahren würde bedeuten, diese Strecken auslassen zu müssen. Das wäre keine gute Idee.

Zeitplan

Diese Motorradreise ist ab Deutschland notfalls auch in 10 Tagen zu machen. 14 Tage oder noch mehr Zeit ist wäre natürlich schön und würde dann auch fahrfreie Tage, Zeit für längere Wanderungen oder Stadtbesuche (z.B. Bergen und Ålesund) oder Raum für andere tolle Erweiterungen bringen.

Straßenverhältnisse

sind in Norwegen ausgesprochen gut. Selbst kleine Nebenstraßen sind meist gut gewartet und wunderbar zu fahren. Beachte: Die hier dargestellte Tour schließt auch nicht asphaltierte Pisten mit ein, die Landschaft dort wird dich reichlich entschädigen. Grundsätzlich darfst du auf den Landstraßen nur max. 80 km/h fahren. Blitzer gibt es meist stationär und lange im Voraus angekündigt. Sehr selten wird auch unangekündigt gelasert. Wenn es dich da erwischt wird es jedoch richtig teuer. Mach also lieber halblang und entspannt, passt auch besser zum Land.

Anreise

Die vorgeschlagene Route beginnt und endet bei Strömstad in Schweden, da hier am Ende der Tour die Runde mit der Fähre aus Sandefjord über den Oslofjord geschlossen wird. Wie du bis dahin kommst hängt davon ab, wo du wohnst. Fährverbindungen gibt es so einige: Rostock-->Trelleborg, die "Vogelfluglinie" über Dänemark auf Wunsch mit der Öresundbrücke oder auch Kiel-->Oslo u.a.m. Eine gute und zeitsparende Idee ist es eigentlich immer eine Nachtfähre mit Kabine zu nehmen.

Übernachtung

Hotels sind immer relativ teuer. Aber auf nahezu jedem Campingplatz - und davon gibt es ausgesprochen viele in Norwegen - kann man auch Hütten mieten. Diese gibt es in allen Preis- und Ausstattungsklassen - von der spartanischen Minihütte bis hin zum Blockhaus mit allen Schikanen. Wir sind auch immer gut ohne Reservierungen zurechtgekommen, so dass wir nicht groß vorplanen mussten und spontan entscheiden konnten. Zelten ist natürlich auch super, denn Dank uraltem norwegischem "Jedermannsrecht" zum Leben im Freien kann man dies fast überall unter Beachtung einiger Regeln für 1-2 Nächte tun.

Wetter

Nun ja, mit Regen - auch stunden- oder tagelang - muss man grundsätzlich klarkommen können und entsprechend vorbereitet sein. Wenn es ganz dick kommt, kauft man sich eine norwegische Tageszeitung und fährt einfach dahin, wo die Sonnensymbole auf der Landeskarte im Wetterbericht sind. Dann hast du auch gleich Papier, um die nassen Stiefel trocken zu kriegen ;)

Tourbeschreibung

Die auf der Karte dargestellten Etappen sollen natürlich keine Tagesetappen sein. Da hat ja jeder seinen eigenen Rhythmus. Die Aufteilung der Tracks ist völlig willkürlich erfolgt oder durch Fähren etc. bestimmt.

Infos Track 1

  • Routenvorschlag beginnt und endet bei Strömstad in Schweden, da hier am Ende der Tour die Fähre aus Sandefjord über den Oslofjord ankommt
  • Aktivitäten in Oslo ganz nach Wunsch. Hat ja jeder andere Vorstellungen, gehe ich nicht weiter drauf ein.
  • ab Oslo nordwärts bis Fagernes, anstatt E16 auf der 245 den Randsfjord entlang
  • ab Fagernes die Fv51 quer durch den Jotunheimen Nationalpark
  • Pause am Ridderspranget (dt. Rittersprung), eine durch die Sjoa gebildete Klamm
  • nächste Pause in Dombas: Bäcker, Andenkenläden, Touri-Klimbim...
  • Tipp an E6 hinter Dombas: Viewpoint Snøhetta im Dovrefjell (Moschusochsen), ist aber ein Stückchen vom Parkplatz zu laufen

Infos Track 2

  • Rundkurs-Erweiterung Aursjøvegen / Eikesdalsvegen ab Sunndalsøra: für mich tatsächlich mit eine der schönsten Nebenstraßen (Maut) in Norwegen, großartige Panoramen warten dort auf Dich. Unbedingt auch die Wanderung zum höchsten Wasserfall Nordeuropas, dem 655 m Wasserfall Mardalsfossen machen. Die Straße ist über weite Strecken nicht asphaltiert, jedoch ist die feste Schotterpiste auch mit normalen Straßenreifen und etwas Zurückhaltung problemlos fahrbar. Klar könnte man diese Runde auch weglassen, solltest Du aber ganz sicher nicht!
  • Fv70 nach Kristiansund
  • Abstecher zur Meierei "Tingvollost": Tipp aus TV-Bericht, angeblich der beste Käse in Norwegen (Hompepage schreibt sogar was von "World Champion", war aber leider schon zu, als wir da aufschlugen (->tingvollost.no)
  • die Stadt Kristiansund liegt verteilt auf vier Inseln
  • Die Atlantikstraße (Atlanterhavsveien, Atlantic Ocean Road) ist ein ca. 8 km langer Abschnitt der Fv64, der sich spektakulär über mehrere Brücken von Insel zu Insel schwingt. Romantiker kommen zum Sonnenuntergang. Sie wurde schon zum besten Roadtrip der Welt und zum Norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts gekürt. Superlative sind ja immer so eine Sache, wenn es so viel Schönes in der Welt zu entdecken gibt. Aber rechne auf jeden Fall damit, dass Du mehrfach hin und her fahren möchtest ;)
  • ab Atlantikstraße auf Fv 663, 664, 64 entlang der Küste Richtung Åndalsnes
  • Abstecher nach Molde?
  • Tipp Rampestreken: krasse Aussichtplattform mit super Blick auf Åndalsnes
  • ab Åndalsnes immer südwärts auf der Traumstraße Fv63
  • Die berühmte Passstraße Trollstigen (Serpentinen-Strecke mit 11 Kurven, 12%, 400 Hm) ist ein wirklich spektakuläres Erlebnis, aber im Sommer auch sehr überlaufen und mit Bussen und WoMos verstopft. Wenn Du Fahrspaß möchtest, kommst Du am besten gaaaaaanz früh.
  • Gudbrandsjuvet: Schlucht mit Aussichtsplattform und Cafe

Infos Track 3

  • Adlerstraße (11 Kurven, 10%) mit Aussichtspunkt Ørnesvingen über dem Geirangerfjord
  • Geiranger am berühmten Geirangerfjord (UNESCO-Weltnaturerbe) ist schon sehr touristisch und wenn Kreuzfahrtschiffe am Anleger liegen, ist man in dem kleinen Örtchen wohl eher genervt und zieht besser weiter. Andererseits ist eine Bootsfahrt durch den Geirangerfjord (man kann auch einfach die normale Fähre nach Hellesylt und wieder zurück nehmen) auch ein tolles Erlebnis.
  • Flydalsjuvet: schöner Aussichtspunkt über Geiranger
  • Dalsnibba (“Geiranger Skywalk”): 1476 m hoher Berggipfel mit Panoramablick ins Geirangertal
  • Anstatt am Ende der Fv63 auf der Fv15 durch die Tunnel zu fahren, nimm bei gutem Wetter einen kleinen Umweg über das Strynefjell auf der Passstraße Gamle Strynefjellvegen (Fv258) in Kauf. Die alte Straße aus der Zeit vor den Tunneln ist zwar eine Schotterpiste, aber Aussichten, Natur und Landschaft werden Dich reichlich für Deine Mühen entschädigen.
  • weiter auf Fv15 und Fv60 ab Stryn
  • Tipp in Loen: Loen Skylift
  • Tipp in Olden: Abbiegung für einen Abstecher zum Gletscher Briksdalsbreen
  • E39/Fv5 ab Byrkjelo
  • Fv13 über das Gaularfjell mit Aussichtspunkt "Gaularfjellet Utsikten" und anschließender Serpentinenstraße ins Tal Richtung Balestrand
  • Pause am Likholefossen
  • Unterkunftstipp vor dem Gaularfjell: Mach ich ja eigentlich nicht. Man soll sich ja treiben lassen und die Tour nicht von Unterkünften bestimmen lassen. Aber die urigen Hütten von Ottar Hov im "Hov Hyttegrend" (->hovhyttegrend.no) sind schon was Besonderes. Ottar verschickt sogar Weihnachtskarten an seine Gäste.
  • Wandertipp: Die Wanderung "Fossestien" (->www.fossestien.no) dort ist wirklich schön

Infos Track 4

  • ab Fähre Hella-Draksvik, weiter auf Fv55 nach Sogndalsfjøra
  • Schlenker über den Tindevegen: Wenn Du nur wenig Zeit hast oder auch bei Schlechtwetter biegst Du vielleicht besser in Sogndalsfjøra auf die Fv5 ab und fährst auf direktem Wege über Kaupanger nach Lærdalsøyri. Ansonsten solltest Du der folgenden Route folgen:
    • bleib in Sogndalsfjøra auf der 55
    • Tipp in Gaupne: Abstecher zum Gletscher Nigardsbreen
    • Tipp in Ornes (andere Fjordseite): Urnes Stabkirche um 1100, älteste der Welt, UNESCO-Erbe
    • ab Skjolden noch ein Stück auf dem Sognefjellsvegen aber in Turtagrø musst Du nach Süden abbiegen auf die wunderschöne private Maut-Passstraße Tindevegen Richtung Øvre Årdal mit super Aussichten auf die Gipfel des Jotunheimen Gebirges ("Heim der Riesen", das höchste Gebirge Skandinaviens)
    • ab Øvre Årdal kommst Du über die Fv53 und die Fv5 nach Lærdalsøyri und Du bis wieder auf der beschriebenen Route
  • Pause an der Stabkirche Kaupanger in Kaupanger (falls die Abkürzung genommen wurde)
  • Zwischen Lærdalsøyri und Aurlandsvangen erwartet Dich auf der E16 der Lærdalstunnel, welcher mit 24,5 km der längste Straßentunnel der Welt ist. Sofern es nicht derartig schifft, dass Du den Hals gestrichen voll hast, nimmst Du selbstverständlich die Tunnelumfahrung auf der Fv243, also den auch "Schneestraße" genannten Aurlandsvegen über das Aurlandsfjell. Tolle Aussichten, Schnee bis in den Sommer hinein, die spektakuläre Aussichtsplattform Stegastein mit Blick auf den Aurlandsfjord und purer Motorrad-Fahrspaß - fahr bloß nicht durch den Tunnel...
  • Tipp in Flåm: Fahrt mit der eingleisigen Gebirgsbahn Flåmsbana, zwar ein Touristenmagnet aber echt eine Erlebnis
  • der 11,5 km lange "Gudvangatunnelen" ist unvermeidbar
  • Tipp in Gudvangen: Eine Paddeltour auf dem Nærøyfjord, Fjord gehört neben dem Geirangefjord zum UNESCO-Weltnaturerbe, Boote uns sonstige Ausrüstung können z.B. bei "Nordic Ventures AS" geliehen werden
  • weiter auf E16 bis Vossevangen
  • Tipp: Mini-Abstecher über Serpentinen der Stahlheimskleiva, eine der steilsten Straßen Nordeuropas, 13 Haarnadelkurven führen zum "Stalheim Hotel" hinauf, Ausblick auf die Wasserfälle...
  • Fv13 Hardangervegen ab Vossvangen immer weiter Richtung Süden
  • Tunsbergtunnelen 4 km: schöne Tunnelumfahrung mit Wasserfall Skjerfossen über die alte Straße
  • Vallaviktunnelen 7,5 km: krass blau beleuchteter Kreisverkehr mitten im Tunnel!
  • bleib auf der 13 über die Hardanger Brücke und weiter entlang des Sørfjords; auch eine traumhaft schöne Gegend, das Obstanbaugebiet von Hardanger. Unbedingt die großen Pflaumen probieren, wenn die Zeit reif ist!
  • Tipp Wanderung zur Trolltunga: Guck Dir mal Fotos dazu an. Ein unglaubliches Panorama, aber auch kein "Spaziergang". Es gibt mehrere Routen, die kürzeste beginnt am Ausgangspunkt Mågelitopp (Abzweig in Tyssedal) aber auch dann sind es hin und zurück noch 20 km bzw. je nach Kondition 7 bis 10 Stunden.
  • Pause am Låtefossen, ein 165 m Zwillingswasserfall direkt an der Straße hinter Odda
  • weiter auf Rv13 und E143 Richtung Håra
  • Røldalstunnelen 5 km: Tunnelumfahrung über die alte Straße nehmen!
  • Tipp in Håra: kurzer Abstecher zur Røldal Stabkirche Bj. 1250
  • unsere eigentliche Route führt aber über die Fv520 Richtung Sauda, eine für Gespanne gesperrte Nebenstraße und Motorradstrecke zum Dahinschmelzen
  • später zurück auf der Fv13 weiter nach Süden
  • Tipp kurz hinter Jørpeland: Abzweig zur "Preikestolen fjellstue", dem Startpunkt der Wanderung zum Preikestolen. Der Preikestolen ist eine Felskanzel in 600 m Höhe, die Dir eine fantastische Aussicht auf den Lysefjord bietet. Hin und zurück sind es etwa 8 km und einige Etappen sind recht steil und anstrengend. Insgesamt aber ist das eine Wanderung, die für die meisten kein Problem sein sollte. Ganz entspannt plane mal ca. 4 Stunden ein, im "Sportmodus" ist man auch in einer Stunde oben. Beachte: Der Preikestolen ist Touri-Magnet und gerade bei schönem Wetter... naja... voll eben. Wenn Du kannst, starte vor allen anderen in aller Frühe am Morgen, spät abends oder einfach bei Schlechtwetter ;) (->preikestolen365.com)
  • Fähranleger in Forsand

Zwischen Track 4 und 5

  • Fährfahrt durch den Lysefjord von Forsand nach Lysebotn, den Preikestolen siehst Du diesmal also von unten; für Fahrzeuge ist nicht allzu viel Platz, Tickets kann man auch vorher schon online kaufen

Infos Track 5

  • in Lysebotn angekommen gleich 3-30 Mal die 27 Lysevegen-Serpentinen rauf und runter ;), Pause mit Aussicht oben im "Kjerag-Café"
  • Tipp: Wanderung zum Kjerag; der Felsblock "Kjeragbolten" ist ziemlich spektakulär 1000 m über dem Lysefjord in einer Felsspalte eingeklemmt. Die ganz Irren stellen sich für ein Foto drauf oder machen Basejumping. Guck Dir einfach mal die Bilder im Netz an...
  • weiter geht's Fv500 Lysevegen, Fv986, Fv987+337 (Suleskarvegen, höchste Straße im Südwesten Norwegens) bis Fv9
  • Fv9 ab Nomeland Richtung Norden und weiter Fv45 Richtung Dalen bis Høydalsmo
  • Tipps an der Strecke: Wanderung Lårdalstigen und Stabkirche Eidsborg (Bj. 1350, eine der besterhaltenen Norwegens)
  • E134 bis Brunkeberg, dann Fv41 nach Süden und später am Kviteseidvatnet und Flåvatn entlang Fv106 Richtung Lunde
  • Pausentipp Vrangfoss Schleuse im Telemarkkanal: eine bis heute handbetriebene alte Schleusenanlage; mit etwas Glück kommt grad ein Schiff, echt beeindruckend
  • Geheimtipp für Bierfreunde: Brauerei Lindheim Ølkompani in Gvarv; ab Ulefoss ca. 15 km die 36 hoch (->olkompani.no/)
  • Fv36 bis Porsgrunn und weiter E18 nach Sandefjord, wo Dich die Fähre Sandefjord-Strömstad dann zurück zum Ausgangspunkt auf der schwedischen Seite bringt. Eine total günstige 2,5h "Mini-Kreuzfahrt" durch den Oslofjord als letztes Highlight zum Abschied sozusagen

Hä? Wie jetzt, eine Norwegenreise ohne das Nordkap?

Einmal im Leben mit dem Motorrad zum Nordkap fahren - viele Biker träumen davon. Doch nur wenige haben oder nehmen sich auch die tatsächlich erforderliche Zeit dafür. Klar kann man es irgendwie erzwingen. Einmal "oben anschlagen" und zurück kriegt man ab Deutschland notfalls auch in einer Woche hin. Aber was hast du dann davon? Man donnert die schnellste (= unattraktivste) Strecke hoch, sitzt dennoch den ganzen Tag nur auf dem Bock und hat außer der Europastraße und ein paar Hütten auf den Campingplätzen wirklich gar nichts vom wunderbaren Norwegen gesehen. Und das nur, um mit Busladungen anderer Touris an einem Punkt zu stehen, der nicht mal wirklich der nördlichste Europas ist? (Nee, isser echt nicht ;).) Ganz ehrlich: tu dir das besser nicht an. Für ein Häkchen mehr auf der "Löffelliste" verpasst du alle wirklich schönen Ecken in Norwegen. Schreib lieber deine Löffelliste um!

Natürlich ist eine Reise zum Nordkap ein schönes Ziel. Ich möchte aber anregen, nicht direkt "reflexartig" den hohen Norden anzupeilen, wenn man eine Norwegenreise plant. Erst recht nicht dann, wenn die Zeit dafür zu knapp ist. Hast du nur 2 Wochen, dann bleib zunächst im Süden. Und selbst bei 4 Wochen würde ich nach vielen Jahren Urlaub in Norwegen nicht empfehlen, bis ganz zum Nordkap zu fahren. Wenn man nur den Zeitumfang eines "Normalurlaubers" hat, würde ich eher dazu raten, mehrfach nach Norwegen zu fahren und sich die Regionen dann einzeln vorzunehmen. Also etwa Süden, Mitte, Norden und dann mit dem Süden beginnen. Wenn du auf deiner zweiten Reise - also der "Mitteltour" - dann auf der doofen E-Straße durch den Süden durchrauschen musst, dann ist das nicht mehr so schlimm. Mit diesem Plan kannst du dir dann die ganzen traumhaften Nebenstraßen in die Tour einbauen, die das Reisen in Norwegen so besonders machen. Lass dir etwas Zeit, um die grandiosen Landschaften auch genießen zu können. Du wirst die Entscheidung nicht bereuen...

P.S.: Wenn du diese Ziele in Südnorwegen bereits kennst, dann interessiert dich vielleicht dieser Tipp für die nächste Norwegenreise: Norwegen 2: die Küstenroute bis zu den Lofoten

Link: https://www.visitnorway.de
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