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| Deutschland: Brandenburg, Deutschland: Sachsen-Anhalt | |
| 240 km | |
| Elbauen_und_Havelland.gpx Wir stellen den GPX-Download immer als Track (die „komplette Linie”) statt als Route (nur einzelne Wegpunkte) bereit. So wird vermieden, dass der Routing-Algorithmus deines Navis ungewollt die Strecke ändert oder diese mit langweiligen Straßen „optimiert” . | |
Von Potsdam zur Havelmündung an der Elbe - mit dem Motorrad durch WestbrandenburgDieser Kardankumpel-Tourentipp bringt dich in die Region der Havelmündung an der Elbe. Ganz ohne Bundesstraße geht es dabei nicht, aber die Mischung aus flottem Vorankommen und ruhigen Strecken passt insgesamt doch ganz gut. Treffpunkt:Ein passender Treffpunkt wäre irgendwo im Bereich der Autobahnabfahrt Potsdam Nord, z.B. an der Zufahrt zum Hornbach Parkplatz. Alternativ bietet sich auch die Tamoil-Tanke in Ketzin → Google Maps an, da sich die Routen des Hin- und Rückweges hier kreuzen. Entlang der Route:Zunächst fährst du auf oft dörflich rustikalem Asphalt havelabwärts nach Rathenow. Anschließend geht es etwas flotter über die Bundesstraße nach Tangermünde in Sachsen Anhalt, wo du direkt hinter der Elbbrücke → Maps rechts abbiegst. Um die eintönige B107 zu vermeiden, haben wir zwischen Tangermünde und Havelberg die Route auf der Westseite der Elbe gewählt. Die Strecke verläuft abwechslungsreich durch Elbauen, kleine Dörfer und Naturschutzgebiete statt schnurgerade auf dem Deich. Mitunter findest du dich dabei auf recht schmalen Straßen wieder, die auch Teil des Elberadwegs sind. Das ist dann zwar ebenfalls keine Kurvenorgie, aber die schönere Kombination aus Landschaft, kleinen Orten und Elb-Flair. Ein paar Kilometer hinter Werben setzt du mit der Gierseilfähre → Maps wieder auf die Ostseite der Elbe über. Für eine Pause mit hausgemachtem Blechkuchen im gemütlichen Innenhof des Café „Ausspanne“ nehmen wir dann doch nochmal die Bundesstraße nach Sandau in Kauf. Der Name des Cafés wurde von der historischen Ausspannung der Kutschpferde im Kaiserlichen Postamt inspiriert, geöffnet ist nur am Wochenende von April bis September. Nach der kleinen „Ausspanne“ geht es mit frischem Schwung über hervorragende Nebenstraßen durch die weite, flache Landschaft des westlichen Havellandes, die nur gelegentlich von kleinen Waldstücken unterbrochen wird. Am Straßenrand in Stölln macht ein orangefarbener Flugzeug-Klassiker auf die Lilienthal-Ausstellung aufmerksam → Maps, nur ein Stück weiter steht die „Lady Agnes“ → Maps als Museumsflugzeug auf dem Feld. Zumindest bis zur Einmündung auf die unvermeidliche B5 nach Nauen ist das eine echte Wohlfühlstrecke mit überraschend wenig Verkehr. Schöner, als der Hinweg zur Elbe. Achtung: Komm jedoch in Wiesenaue hinter Friesack lieber nicht auf die Idee, der L17 Richtung Jahnberge zu folgen. Die spätere L173 zur B5 entwickelt sich zu einer derart übel welligen Buckelpiste, dass ich sie trotz des guten Federungskomforts meiner Reiseenduro nur noch im Stehen ertragen wollte. Fahr lieber über Paulinenaue. | |